Kirchen und Kapellen

 

Kirche Großrinderfeld, St. Michael

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes findet man im Jahr 1312. Graf Ludwig von Rieneck überließ damals durch Kauf und Tausch die Vogtei und einige Einkünfte zu „Rinterfelt“ dem Stift Aschaffenburg. Einige andere Teile der Vogteiobrigkeit über das Dorf, das 1363 „zu grossen Rinderfelt“ und 1774 „gross Rinnefeld“ genannt wurde, sind 1583 von Würzburg an das Hochstift Mainz übergeben worden, zu dem der Ort bis 1803 gehörte. Seit 1384 sind auch die Herren von Zobel hier nachweisbar...........

 

Kirche Gerchsheim, St. Johannes d. T.

Bis zur Reformation war Gerchsheim eine Filiale der Pfarrei Oberaltertheim.1371 wurde für die Sonn- und Feiertage eine Frühmesse eingeführt, die in einer kleinen Kapelle, die sich in westlicher Richtung an den Turm der heutigen Kirche anschloß, gehalten wurde. Bei der Kirchenerweiterung wurde im Boden des Läuthauses der Sockel des damaligen Altares ausfindig gemacht.Um 1400 waren die Fürsten von Hohenlohe Patronatsherren der Kirche von Oberaltertheim. Um 1500 haben diese das Patronatsrecht an das Rittergeschlecht

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Kapelle Gerchsheim, "Maria Königin des Friedens"

Die als Oktogon gestaltete Kapelle, die den Gerchsheimer Stationsberg gleichsam krönt, ist in den Jahren 1925-27 von den Einwohnern des Dorfes unter großen Opfern errichtet worden zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, und wurde am 11. September 1935 von Pfarrer Weigand „Maria, der Königin des Friedens" geweiht.Eine Madonna im Strahlenkranz, das Jesuskind auf dem Arm und in einer etwa 80 cm hohen Nische auf dem Altar stehend war der Mittelpunkt des Gotteshauses.Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 zusätzlich von dem Kunstmaler Anton Dasser ein etwa 3,5 m hohes Altarbild .....
 

Kirche Ilmspan, St. Laurentius

Ilmspan wird um 1367 als „Ilmspunt“ erstmals erwähnt.  Die Geschichte des Ortes ist mit der Herrschaft Rieneck und dann mit der des Leuchtenberg verbunden. Danach kam es 1646 an das Würzburgische Amt Grünsfeld. In Jahren den 1803-1806 war Ilmspan Salm-Krautheim unterstellt, anschließend wurde es badisch. Bis 1344 gehörte die Pfarrei Ilmspan zur Erzdiözese Mainz und 1656 kommt sie zur Diözese Würzburg. In den Jahren 1766-68 wurde in der Mitte des Dorfes die heutige Kirche gebaut.....
 

Kirche Schönfeld, St. Vitus

Bereits um 1198 ist der Namen vom Friedricus de Schenvelt bekannt, der den eigenen Ortsadel repräsentierte und dessen Nachkommen im 13. Jahrhundert als Lehensträger der Grafen von Wertheim erscheinen. Von der reichen Geschichte des Ortes erzählt das Schloss, das unter Denkmalschutz steht. Auf dem Wappenbild des Schönfelder Schlosses steht das Datum 1569.....

 

Kirche Werbach, St. Martin

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Dorf Werbach im Jahre 1200. In einer Urkunde für das Kloster Bronnbach wird der Verkauf von Gütern in Werbach durch den Würzburger Bischof auf das Kloster dokumentiert. Funde bei Ausgrabungen am Ortsrand von Werbach mit Hinweisen auf die Hallstattzeit (800 – 450 v. Chr.) zeigen aber, dass der Ort offensichtlich schon Jahrhunderte zuvor besiedelt war.....

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Werbach, Liebfrauenbrunnkapelle

Die Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn liegt ca. 2,5 km ausserhalb Werbachs im reizvollen Welzbachtal Richtung Werbachhausen. Bereits im 15. Jahrhundert wurde dieses Plätzchen der Muttergottes geweiht und das Wasser der Quelle, die sich unter der Kapelle befindet, mit Vertrauen auf ihre mächtige Fürsprache in Krankheiten, besonders bei Augenleiden gebraucht. Die heutige Kapelle wurde im Jahre 1902 erbaut und konnte am Fest Mariä Geburt 1903 geweiht und für die Wallfahrt wieder freigegeben werden.....
 

Kirche Wenkheim, St. Maria

Die älteste im Original vorhandene Wenkheim betreffende Urkunde stammt aus dem Jahre 1149. Darin wird von Kaiser Konrad III. ein Gütertausch zwischen dem Domkapitel Würzburg und dem Kloster Ebrach beurkundet. Zur Pfarrei Wenkheim gehörten die Filialen Brunntal und Hof Baiertal und ursprünglich auch Steinbach. Der Wenkheimer Ortsadel, die Herren von Wenkheim und später die Herren Hund von Wenkheim, waren den Grafen von Wertheim lehenspflichtig.....

 

Kirche Werbachhausen, St. Laurentius

Romantisch im Welzbachtal zwischen Werbach und Wenkheim gelegen findet sich das Dorf Werbachhausen, das erstmals 1308 als Werpachhusen und dann 1332 als Husin bei Wertpach Erwähnung findet. Mehrere Adelsgeschlechter – namentlich hier genannt die Herren von Hund, die Grafen von Rieneck, die Stetenberg und die Schenken von Limpurg – hatten Besitz in.....

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Kirche Gamburg, St. Martin

Der Ort Gamburg ist bereits früh erwähnt. Die erste Nennung in Verbindung mit einem Herrengeschlecht fällt in die Zeit des Würzburger Bischofs Erlung (1105 – 1121). Im Jahr 1139 treten Beringer von Gamburg und sein Bruder Trageboto als Unterzeichner einer Würzburger Bischofsurkunde auf. Der womöglich selbe Beringer gehörte zu den Wohltätern des Klosters Bronnbach und wurde 1157 von Mainz mit dem „castrum Gamburc“ belehnt.....

 

Kirche Brunntal, St. Michael

Einer der kleinsten Orte im nördlichen Gebiet des Main-Tauber-Kreises ist der Werbacher Ortsteil BRUNNTAL mit seinen heute ca. 135 Einwohnern.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1222, als Güter durch Scheckung an das Neumünster zu Würzburg kamen. In einer Tauschurkunde von 1352 ist ein eigener Ortsadel bezeugt. Unter anderem hatten in den folgenden Jahrhunderten das Kloster Bronnbach, die Herren von Hund von Wenkheim und der Landgraf von Leuchtenberg hier Besitz.....