Prävention

 
"Gemeinsam für eine Kultur der Grenzachtung"!

In unserer Seelsorgeeinheit ist es uns wichtig, auf einen grenzachtenden und gewaltfreien Umgang hinzuweisen und für die Einhaltung Sorge zu tragen. 

 
Das Image der katholischen Kirche hat seit dem Bekanntwerden des jahrzehntelangen Missbrauchs von Menschen enormen Schaden genommen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Rahmenverordnung zur Prävention erlassen und auch unsere Erzdiözese setzt sich seit einigen Jahren für den Schutz vor sexueller Gewalt intensiv ein. Wir als Kirche tragen Verantwortung dafür, dass nur Personen mit der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen betraut werden, die neben der erforderlichen fachlichen auch die persönliche Eignung verfügen.
 
Unsere Kirchengemeinde ist von der Erzdiözese aufgefordert worden, ein Institutionelles Schutzkonzept zu erstellen.
DENN:
Unsere Pfarrgemeinden sollen sichere Orte sein für alle Menschen, die hier einen Dienst tun (haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich) oder in Anspruch nehmen. 
 
Hier können Sie das Schutzkonzept ansehen: 
 
Hier der spezifische Teil des Verhaltenskodex: 
 
An wen wende ich mich, wenn ich übergriffiges Verhalten bemerkt oder selbst erfahren habe?
Bei Vermutungen, Vorfällen oder Zweifelsfällen von sexualisierter Gewalt, braucht es geschulte und vertrauliche Personen, die für Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige vor Ort die erste Anlaufstelle sind. Bei Fragen rund um die Prävention können sie unterstützend tätig werden oder weitere Schritte anbahnen, vermitteln. Sie schulen ehrenamtlich Mitarbeitende, überprüfen und entwickeln das Schutzkonzept weiter und informieren die Öffentlichkeit darüber.
 
Ansprechpersonen für Prävention gegen sexualisierte Gewalt in unserer SE sind:
 
 
Darüberhinaus können Sie folgende Personen kontaktieren:
 
Präventionsfachkraft für das Dekanat ist 
Gregor Kalla, Gemeindereferent 
Telefon +49 (0)6274 928 918 
Gregor.Kalla@ordinariat-freiburg.de 

Mobil +49 (0)157 830 433 15 

Präventionsbeauftragte für die Erzdiözese Freiburg ist 
Silke Wissert 
Telefon +49 (0)761 2188-211 
silke.wissert@ordinariat-freiburg.de 
 

Vertrauensperson in der kirchl. Jugendarbeit ist 
Miriam Walther 
Schmiederstraße 23 
97942 Tauberbischofsheim 
Telefon +49 (0)178 8780078 
Threema BJWK78EV 
miriam.walther@kdmb.de

Kontaktstelle gegen sexuelle Gewalt (Caritas): 
Elke Hach-Wilimzik 
Schlossplatz 6 
97941 Tauberbischofsheim 
Telefon +49 (0)9341 9220-1024 
Telefax +49 (0)9341 9220-1030 
e.hach-wilimzik@caritas-tbb.de 
 
Weitere Beauftragte zur Klärung und Hilfe sind aufgeführt auf der Homepage des 
Erzbistums Freiburg unter www.ebfr.de/praevention
Infos der Erzdiözese zum Thema Prävention entehmen Sie bitte dieser Seite: 
 
 
 
 
 
 
 

Tag zum Gedenken

für die Opfer von Missbrauch und Gewalt in der Kirche.
 
Gebet
Gott, du Freund des Lebens.
Du bist allen nahe, die bedrängt sind und leiden.
Wir denken heute besonders an die Kinder,  Jugendlichen und Erwachsenen, die sexuellen Missbrauch erleiden mussten und  müssen – auch in deiner Kirche.
 
Wir klagen vor dir über die Gewalt, die Täter ihren Opfern an Leib und Seele antun, über zerstörtes Leben, das oft niemand wieder gut machen kann. Du unser Gott, höre unsere Klage.
 
Wir bekennen vor dir das Wegschauen, Schweigen und Nichtstun derer,
die die Taten geahnt haben und ahnen. Du unser Gott, höre unsere Klage. Wir wollen darauf achten, was viele nicht sehen wollen: sexuelle Übergriffe und den Missbrauch von Vertrauen und Macht. Du unser Gott, steh uns bei.
 
Wir wollen hörenauf die Geschichten der Opfer. Wir wollen Anteil nehmen an ihrem Schmerz und ihrer Einsamkeit. Du unser Gott, steh uns bei.
Wir wollen sprechenvon der Verantwortung,
die jeder von uns trägt. Wir wollen sprechen über Hilfe und Auswege aus der Not. Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut.
Wir wollen schweigen, wo Erklärungen und Ratschläge nicht angebracht sind. Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut.
 
Wir wollen uns freuen über die Stärke und Kraft der Betroffenen, über die Solidarität derer, die sie begleiten, über alle Menschen, die mitarbeiten, um einen  besseren Schutz zu verwirklichen. Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark.
 
Wir wollen hoffen auf Aufbrüche und neues Leben schon in dieser Welt,
auf die Umkehr der schuldig Gewordenen, auf deine Gerechtigkeit heute und am Ende der Zeiten, auf Heilung aller Wunden,
die allein du schenken kannst. Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark.
 
Lebendiger Gott, sende uns deinen Geist
und sei mit uns auf diesem Weg, durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. 
Amen.
 
Text: Sabine Hesse, Präventionsbeauftragte des Bistums Rottenburg-Stuttgart
 
     Ich bitte:
  1. Für die Menschen, die Gewalt und Missbrauch erlitten haben oder heute erleiden, die von  ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung nicht sprechen können und deren Signale nicht ernst  genommen werden.  
  2.  Für alle, die in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen und oft in  der Versuchung stehen, das Leid der Betroffenen zu verharmlosen und sich der Wahrheit  nicht zu stellen.
  3. Für jene, denen in Jugendarbeit und Schule, in Erziehungseinrichtungen und Wohnheimen  Schutzbefohlene anvertraut sind und die sich um offene Augen und Ohren füreinander  bemühen.
  4. Für die Menschen, die erschrecken und oft nicht weiter wissen, wenn sie von Gewalttaten  an Kindern und Jugendlichen hören. Und auch für jene, die in Familien und Schulen, in  Kirche und Gesellschaft zu einer Atmosphäre des Vertrauens und der Anteilnahme beitragen.
  5. Für die Frauen, die in einem Kloster oder einer Ordensgemeinschaft Gewalt und  Missbrauch, auch in der geistlichen Begleitung, erleben mussten und diese schweren  Erfahrungen noch heute mit sich tragen.
Text: Deutsche Bischofskonferenz